Warum es sich lohnt, 2018 auf Micro-Influencer zu setzen.

Influencer haben sich im Social-Media-Marketing mittlerweile fest etabliert. Inzwischen gibt es kaum noch Bereiche, in dem die Influencer, also Meinungsmacher, auf Social Media Kanälen, wie Facebook, YouTube, Instagram und Co. nicht unterwegs sind. Derzeit sicherlich noch vorwiegend junge Zielgruppen beeinflussend.

Bis dato galt für Markenverantwortliche meist: je mehr Follower oder Abonnenten ein Influencer hat, desto besser ist eine Zusammenarbeit mit ihm. Das Problem: Ab einer gewissen Popularität verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Aufwand und Ergebnis des Influencer-Einsatzes. Warum? Die Kernzielgruppe wird einfach zu stark verwässert und es entstehen jede Menge Streuverluste.

Zumal nicht immer wirklich transparent belegt werden kann, um wie viele “echte” Follower und wie viele Fakes es sich handelt.  Eine Untersuchung des Schweizer TV im Jahr 2017 ergab, dass bis zu weit über 50% der Follower der größten Schweizer Influencer nicht existent waren, sprich es sich, um Fakeprofile handelt.

Hier wurde also wohl mal kräftig draufgelegt, um eine vermeintlich höhere Relevanz zu haben.  Es ist also lohnenswert die eigne Strategie des Influencer-Marketings zu hinterfragen.

Auch Influencer mit gerade mal um die +/- 10.000 Followern können durchaus für die eigne Marke und Produktpalette interessant und relevant sein.  Man redet in diesen Fällen von Micro-Influencern. Eine ganz klare und strikte  Positionierung bringt zwar weniger Abonnenten, aber für die Marke eine genauere Trefferquote bei Kampagnen und höhere Conversion. Denn die Zielgruppe dürfte deutliche passgenauer sein und das Vertrauen in die Personal Brand des Influencer stärker. Auch weitere Faktoren der Spezialisierung nehmen in der Bedeutung zu.

Also ruhig mal Micro-Influencer in Betracht ziehen. Unter dem Motto :”Klasse vor (statt) Masse”  sehe darin einen Trend im Online Marketing 2018.

©2017 Christian Rahn I cmo2go.de

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