Das digitale Profil ist kein Lebenslauf

Ein digitales Profil ist kein Lebenslauf

Karriereschub gewünscht, neuer Job gesucht oder die eigene Dienstleistung vermarkten? Geschäftspartner und Lieferanten finden oder doch einfach nur Wissensaustausch mit anderen Experten?

Es gibt viele Gründe, um in einem beruflichen Netzwerk aktiv zu sein. Schließlich leben wir in einer digitalisierten Welt und uns ist doch allen bewusst, dass der Personaler ebenso nach Informationen über Kandidaten im Internet suchen wird wie ein Unternehmer seinen neuen Kontakt erst mal googelt.
Im Netz wird über Sie geredet. Also reden Sie mit und bestimmten den Inhalt und die Tonalität.

Business Netzwerke, wie Xing oder LinkedIn, bieten sehr gute Möglichkeiten, sich zu präsentieren, als Experte zu positionieren und zum Kontaktaufbau. Am passenden Klientel mangelt es auf diesen Plattformen jedenfalls nicht.

Hier findet man sehr leicht:

  • Menschen mit gleichen Interessen zum Wissensaustausch und möglichen Diskussionen
  • Experten, die Ihnen den gesuchten Input liefern können
  • Mögliche Dienstleister oder Lieferanten
  • Potentielle Kunden

Und für die Karriereentwicklung entdeckt man möglicher Weise den „neuen“ Chef oder jemanden, der eine Empfehlung aussprechen kann. Last, but not least kann man sich natürlich auch finden lassen, z.B. durch Headhunter in Sachen neuer Job.

In der Regel steht das eigene Profil in den Business Netzwerken im Mittelpunkt und dient der Selbstvermarktung. Aber Vorsicht! Selbstvermarktung sollte nicht mit bloßer Selbstdarstellung verwechselt werden. Zwar ist das Profil vergleichbar mit einem Schaufenster, in dem man sich selbst also „Die Marke namens Du“ präsentiert, doch plumpe Selbstinszenierung führt in den wenigsten Fällen zum gewünschten Ziel.

Vielmehr sollte man sich in die Perspektive seiner Zielgruppe versetzen. Das bedeutet nicht nur seinen Lebenslauf in die vorgesehenen Felder einzutragen, auch wenn Xing oder LinkedIn dies scheinbar vermitteln. Etwas Kreativität ist gefragt, sowohl bei den Inhalten als auch bei der optischen Darstellung und der Nutzung der vorhandenen Felder.

Bevor man loslegt und sein Profil gestaltet, sollte man eine Strategie festlegen. Diese beginnt immer mit der Frage: ‚Was möchte ich eigentlich genau erreichen?‘
Eine neue Position übernehmen? Wenn ja, gibt es Wunschfirmen oder bestimmte Branchen?
Kunden gewinnen? Für eine Produkt oder eine Dienstleistung? Wer ist der optimale Zielkunde?

Je konkreter man sein Ziel formuliert um so genauer und besser kann man dann sein Profil aufbauen. Im Mittelpunkt sollte immer die Sicht der Zielgruppe stehen. Nicht was ich zu beinten habe ist entscheidend, sondern ausschließlich was die Zielperson sucht. Was sucht der potentielle Kunde genau? Welche Vorteile bietet Ihr Angebot ihm? Welche Skills und Qualifikationen sind dem Personaler wichtig für die ausgeschriebene Position? Kurzum: Welches Problem können Sie lösen!

Mit einem sozialen Profil kann man mehr zeigen als nur seine berufliche Entwicklung, einzelne Stationen oder seine Dienstleistungspalette. Vielmehr geht es darum, seine Kompetenzen aufzuzeigen und dem Suchenden Gründe liefern, warum genau der richtige ist. Was unterscheidet Sie von anderen? Als Jobsuchender sollte man die Potentiale aufzeigen, die man hat, um gut gewappnet neue Aufgaben in Angriff nehmen zu können. Das bisher Erreichte dient vielmehr als Beleg für die notwendige fachlich und soziale Qualifikation.

Das Gleiche gilt auch für Dienstleister. Zeigen Sie in erster Linie Lösungsansätze für das Problem des Kunden und worin die Vorteile einer Zusammenarbeit mit Ihnen liegen. Ihre beruflichen Stationen, Ihre erreichten Erfolge und passende Referenzen dienen hierbei lediglich der Bestätigung Ihrer Kompetenzen.

Die wirksame Gestaltung ist Ihres Profils ist die Grundvoraussetzung. Ihr Auftritt muss dem passenden Besucher vor allem:

  • einen guten ersten Eindruck vermitteln
  • eine Lösung für seine Suche / Problem bieten
  • Vorteile einer Zusammenarbeit zeigen
  • und natürlich insgesamt angenehm auffallen

Mit einer guten Personal Branding Strategie legen Sie den Grundstein für ein authentisches und erfolgreiches Eigenmarketing in sozialen Netzwerken. Wie Sie Ihr Personal Branding am besten in Angriff nehmen, können Sie dieser Infografik entnehmen.

Xing oder LinkedIn oder doch nur Facebook?

Für welches Netzwerk Sie sich entscheiden hängt wieder ganz von Ihrer Zielgruppe ab. Wo erreichen Sie am besten? Auf welchen Plattformen suchen Ihre Kunden nach Antworten? Wo ist Ihr möglicher neuer Arbeitgeber aktiv?

Letztlich wird es wohl auf eine Kombination verschiedener sozialer Plattformen herauslaufen: eigne Webseite, Facebook-Profil oder Fanpage, Xing und / oder LinkedIn und so weiter. Die Suchmaschinenergebnisse werden unterschiedlich Informationsquellen zur Ihrer anbieten. Ihr Auftritt im Netz ist also die Gesamtheit aller Profile. Pflegen Sie diese entsprechend und sorgen Sie für Übereinstimmung und Authentizität. Sie sollten sich also hin und wieder mal selbst googeln. So bleiben Sie auf den neuesten Stand, was das Internet alles über Sie verrät und können Ihre Profile und Aktivitäten optimieren.

Wenn Sie Fragen zum Thema haben oder sich mit mir über geeignete Maßnahmen für Ihr soziales Profil unterhalten möchten, dann kontaktieren Sie mich einfach. Ich unterstütze Sie gerne!

Sie erreichen mich:
• per E-Mail: chris.rahn@cmo2go.de,
• per Telefon: 0162 283 8768 oder über die
• Kontaktmöglichkeiten auf www.cmo2go.de

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