Warum hast Du Dich für Coworking entschieden?

Warum hast Du Dich für Coworking entschieden?

…hat mich vor einiger Zeit die Journalistin Carmen Radeck gefragt.

Im heutigem Blogbeitrag möchte ich das Thema Coworking noch mal aufgreifen. Wenn Sie nicht genau wissen, was Coworking ist, hier die Definition laut Wikipedia:

„Coworking Spaces“ stellen Arbeitsplätze und Infrastruktur (Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer, Besprechungsräume) zeitlich befristet zur Verfügung und ermöglichen die Bildung einer Gemeinschaft („Community“), welche mittels gemeinsamer Veranstaltungen, Workshops und weiterer Aktivitäten gestärkt werden kann. Dabei bleibt die Nutzung jedoch stets unverbindlich und zeitlich flexibel.

Gerade für Gründer, junge Startups, Freiberufler und Solounternehmern ist Coworking eine hervorragende Alternative zum eignen Büro oder als Ersatz bzw. Ergänzung zum Homeoffice.

Aktuelle Erhebungen sowie meine eignen Erfahrungen zeigen, dass die große Mehrheit der Coworker in der Kreativwirtschaft und IT-Bereich tätig ist. Aber auch viele Berater, PR Manager, Journalisten, Ingenieur- und Architekturbüros sind dort häufig zu finden.

Arbeitsplätze und Büros sind bei Coworking Spaces in der Regel deutlich günstiger als bei einem klassischen Gewerbemietvertrag oder Büroanbieter.

Neben dem Vorteil der geringeren Kosten spielt aber auch der Community-Aspekt eine bedeutende Rolle bei diesem Konzept der Gestaltung des Arbeitslebens. Der überwiegende Teil der Coworker ist als Einzelunternehmer oder kleines Team unterwegs. Meist erlaubt aber auch die Zusammensetzung der Coworker, dass innovative und kreative Ideen und zeitweise Kooperationen entstehen.

Häufig finden sich in Coworking Spaces auch Teams für Projektarbeiten zusammen. Die digitale Transformation hat enormen Einfluss auf die Gestaltung unserer Arbeitswelt. Viele Tätigkeitsbereiche erfordern in Unternehmen keine feste Arbeitsplätze mehr und die Bedingungen für Freelancer verbessern sich ebenfalls.

In Coworking Spaces hat man im Grunde immer ein innovatives und flexibles Netzwerk parat, wenn man zum Beispiel Unterstützung bei einem größeren Auftrag braucht oder mal die Expertise eines Fachmanns benötigt. Irgendjemand kennt ja immer irgendjemanden, der jemanden kennt. So hat man zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Kollegen, die eigentlich keine sind. Das erlaubt eine höchst flexible Projektgestaltung.

Außerdem erlauben die meisten Coworking Modelle eine sehr hohe flexible Nutzung im Sinne der verfügbaren Räumlichkeiten. Für mögliche Spitzenzeiten, z. B. bei umfangreichen Projekten, bei denen kurzfristig ein höherer Flächenbedarf besteht, kann diesen temporär erhöhen und ohne viel Bürokratie wieder verringern.

In den USA sind viele Coworking Spaces auch an sogenannten StartUp-Inkubatoren gekoppelt. Aus Unternehmenssicht wird durch die Zusammensetzung der Coworker oft ein hoch kreatives Umfeld für Innovation geschaffen, das für die Bereiche Forschung und Entwicklung viele Impulse und konkrete Produktideen liefert.

Coworker selbst berichten, dass ihre Produktivität und Motivation durch die Interaktion untereinander höher ist. Als sehr positiv empfinden gerade Soloentreprenuereprofitieren das Gefühl “Kollegen zu haben”, d.h. sie sind nicht alleine, sondern profitieren vom sozialen Umfeld. Außerdem generieren Sie auch Aufträge und somit Umsatz im direkten oder indirekten Umfeld des Coworkings.

Warum habe ich mich für Coworking entschieden?

Ich persönlich schätze vor allem das hohe Maß an Flexibilität, das mir das Coworking bietet. Es ist für mich eine ideale Ergänzung zum Home Office. Ich verwende meine Zeit im Work Inn hauptsächlich für administrative Dinge und Routinearbeiten, die es als Unternehmer zu erledigen gilt.

Von Zeit zu Zeit nutze ich allerdings die Gelegenheit auch zum Austausch mit den Coworkern, um Feedback zu Konzeptideen zu erhalten. Gelegentlich hole ich mir Feedback zu Konzeptideen und buche Freelancer, wie Grafiker oder Texter für Kundenprojekte.

Viele Coworking Spaces bietet Interessierten auch die Möglichkeit eines kostenfreien Schnuppertages. Mein Tipp: Einfach mal ausprobieren!

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