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Damit Routine nicht zur Falle wird

Der polnische Lyriker Stanislaw J. Lec hat seinerzeit folgende Weisheit zur Routine gesagt: "Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, dass es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Male." [Zitatende]

Eine schöne Aussage, denn Routine ist im Grunde etwas sehr gutes im privaten und beruflichen Leben. Denn Routine gibt Sicherheit und spart uns täglich Zeit, unser wertvollstes Gut. Sie birgt aber auch Gefahren, denn Routine kann schnell zu festgefahrenen Gewohnheiten führen in Bereichen, in denen man mal anders denken und neu handeln sollte. Oder zumindest seine Gewohnheiten hinterfragen sollte. Denn so gut Routine für uns auch ist, kann sie doch zur Quelle von Betriebsblindheit werden.

  Darum geht es in diesem kurzen Artikel:
  • Wann wird Routine zur Gefahr?
  • Was ist so gefährlich an ein bisschen Betriebsblindheit?
  • Wie verhindert man am besten, betriebsblind zu werden?
Der Feind im Inneren: Blindheit für Neues

Betriebsblindheit erlebe ich in der täglichen Praxis immer wieder, denn sie schleicht sich klammheimlich in unser Tun ein und setzt sich mit ihrem Partner, die Bequemlichkeit, richtig fest.

Und genau darin liegt eben diese enorme Gefahr für unser Business. Wenn Routine verhindert, dass wir betriebliche Vorgänge nicht mehr zeitgemäß und zukunftsorientiert beurteilen, sondern die Prozesse nur aufgrund der eingespielten Abläufe beibehalten und diese für "gut so" befinden, ist das der erste Schritt zum Stillstand.

Es läuft doch auch gut. Also, warum etwas ändern? Ein Festival für Veränderungsverweigerer. Aber bedeutet "gut laufen" denn auch, es könnte nicht besser werden? Dabei geht es nicht darum, sich ständig verändern zu wollen oder gar zu müssen, sondern vielmehr um eine sinnige Reflexion dessen, was man tagein tagaus tut. Es geht darum den Blick über den Tellerrand nicht zu verlieren und sein Sichtfeld für Innovationen und Alternativen nicht zu versperren.

Letztlich läuft man eben auch Gefahr die Notwendigkeit einer Veränderung nicht oder zu spät zu erkennen. Auch bekannt als der berühmte Anfang vom Ende.

Routiniertes Arbeiten ist gut, aber nur solange es nicht in Betriebsblindheit übergeht und man offen für neue Impulse bleibt. Da ist aber genau das zweite Problem. Oft kommen diese Impulse nicht von innen, weil sich ganze Unternehmensorganisationen und -strukturen festgefahren haben und Teams (inklusive man selbst) es sich in den jeweiligen Komfortzonen bequemgemacht haben.

Betriebsblindheit schleicht sich klammheimlich in unser Tun ein und setzt sich mit ihrem Partner Bequemlichkeit in der Komfortzone fest. Wie kann man diese Gefahr für neue #Ideen, #Innovationen und #Impulse bekämpfen? Der Blogbeitrag verrät es! #betriebsblind

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Damit aus Routine kein Blindflug wird

Wie verhindert man diese gefährliche Betriebsblindheit?

Die Lösung heißt: Raus aus der Komfortzone! Und zwar regelmäßig und auch wenn es schwerfällt. Am besten gelingt das, wenn man öfters mal den Perspektivenwechsel wagt und sein eignes Handeln und eigne Strukturen von aussen betrachtet.

Natürlich ist der echte Blick von aussen, also durch einen Aussenstehenden dabei enorm hilfreich. Das können neben den klassischen Beratern, auch Mentoren, befreundete Unternehmer, Netzwerke und selbstverständlich auch die eigenen Kunden sein. Nicht zu vergessen Freunde und Familie.

Aber auch intern gibt es ganz wichtige Impulsgeber. Die eignen Mitarbeiter. Meist sind nicht alle in der Komfortzone gefangen und liefern durchaus frische Impulse und neue Ideen. Leider gibt es gerade in großen Unternehmen immer noch den Hang, diese Mitarbeiter als "Querulanten" abzutun. Die Praxis beweist aber auch hier all zu oft, dass Unternehmen nicht nur mit JA-Sagern überleben oder gar wachsen können. Oft sind es eben die kritischen Stimmen, die nach Veränderungen rufen, denen man etwas mehr Gehör schenken sollte.

Fazit
  • Bleiben Sie wachsam und haben Sie immer ein offenes Ohr für Ihre Kunden, Kollegen, Netzwerkpartner und das eigene Team. 
  • Überall gibt es Potentiale, Chancen und Talente, die darauf warten, noch geweckt zu werden. 
  • Holen Sie sich regelmäßig ein Feedback von anderen Leuten ein. Scheuen Sie auch die kritischen Stimmen nicht. Besonders die sind meist wertvoll.
  • Manchmal, nein meistens sogar, brauchen Sie nicht nur den Willen, sondern auch den Mut zur Veränderung. Bleiben Sie neugierig!
  • Umgeben Sie sich nicht mit Zweiflern, sondern mit Optimisten mit kreativen und innovativen Ideen und Impulsen. Denken Sie über Vorschläge nach, bevor sie diese verwerfen.
Manchmal reicht ein Blick von aussen

Perspektivenwechsel gefällig? Ich helfe Ihnen gerne. Lassen Sie uns ein kurzes, unverbindliches Gespräch führen. Meist reichen 15 bis 30 Minuten für einen ersten, aber dennoch qualifizierten Austausch via Telefon oder Videochat. Für Sie ist dieses Gespräch garantiert kostenfrei, aber bestimmt nicht umsonst. Schreiben Sie mir einfach eine Nachricht mit Terminvorschlägen an chris.rahn@cmo2go.de oder rufen Sie mich doch einfach direkt an: 01622838768.

Als Berater, Interim Manager und Business Mentor unterstützt Christian Rahn Sie als Unternehmer, Selbstständiger oder Führungskraft dabei, Ihren Vertrieb und Marketing zu optimieren. Das bringt mehr Umsatz, weniger Kosten, mehr Gewinn. #Berater #Mentor

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